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Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. (Offenbarung 21,6)

Einige Leute aus der Gemeinde haben sich Gedanken zur Jahreslosung 2018 gemacht, sie aufgeschrieben und zur Verfügung gestellt:

 
 
Dagmar: Wer ist durstig? In verschiedenen Regionen unseres Planeten wird das Wort „Durst“ sicher unterschiedlich gedeutet.  Immer mehr Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Für sie ist die Bedeutung „Durst“ sicher viel existentieller als bei uns. In Deutschland können wir Wasser sogar aus der Leitung trinken, was ja auch in manchen europäischen Ländern nicht möglich ist. Wir haben eher „Durst“ auf eine Limo, ein Bier oder Cola. Wissen wir also überhaupt was Durst ist? Was ist das lebendige Wasser? In Trockengebieten gilt sicherlich jedes Wasser als „lebendiges Wasser“, egal ob es genießbar ist oder nicht. Hauptsache Wasser. Bei uns ist das schon komplizierter; es gibt Stilles Wasser, Wasser mit Kohlensäure oder mit wenig Kohlensäure. Darf es Medium oder Spritzig sein? Solche Fragen stellen WIR uns. In der Bibel spricht Gott oft in Bildern, die uns mehr oder weniger vertraut sind. Ich verstehe die hier erwähnten durstigen Menschen als die, die eine Sehnsucht haben nach Gottes Gerechtigkeit, nach Heilung, nach Geborgenheit, nach Ruhe und nach Frieden. Dieser „Durst“ kann aber nur vom Urheber des Lebens gestillt werden, von der Quelle, also von Gott selbst. Gott spricht im ersten Teil des Verses, der in der Jahreslosung weggelassen wird, von sich selbst als dem A und O, also von dem, der Anfang und Ende ist. Der Anfang der Schöpfung ist ja in der Bibel beschrieben aber auch über das Ende dieser Welt wird uns durch die Offenbarung des Johannes einiges geschildert. In Kapitel 21 beschreibt Johannes die neue Welt, eine wunderbare Stadt mit vielen Wohnungen für seine Anhänger. Die Menschen, die von diesem lebendigen Wasser profitieren sind also diejenigen, die sich schon zu irdischen Zeiten für Jesus entschieden, und ihr Leben unter seiner Führung bestritten haben, denn in Vers 6 heißt es: „Wer durchhält und den Sieg erringt, wird dies alles besitzen.“ Für alle die an Jesus glauben ist das ein wunderbarer Vers, der uns einen kleinen Einblick in die Ewigkeit schenkt, die für uns doch so schwer zu fassen ist. Für alle, die sich standhaft weigern Gott ernst zu nehmen hat das 21. Kapitel jedoch auch eine Botschaft! Sie werden nicht mit Gott in dieser neuen Stadt wohnen. Nachzulesen ab Vers 8.

Klaus: Die Verse vor der Jahreslosung und danach (ich mache alles neu / wer überwindet der wird erben) lenken unseren Blick in die Zukunft, bzw. in die Ewigkeit. Hier wird uns eine Einladung angeboten. Die Einladung jedoch ist in der Gegenwart. Die Jahreslosung spricht über „lebendiges Wasser“, über eine „Quelle“, über „Durst“ und über „umsonst“. Ich will beim Durst beginnen. Richtig Durst zu haben, und wirklich nichts zum Trinken zu haben ist eine schlimme Sache. Ich habe da etwas erlebt: Ich war mit dem Fahrrad unterwegs, schon mehr als 50-60 km, es war ungefähr 14.00 Uhr. Meine Wasserflaschen waren alle leer. Ich kam in einen Ort da gab es kein Geschäft und kein Gasthaus, einfach nichts. Nirgends konnte ich meine Wasserflaschen auffüllen. Und dann war ich am Ortsende und sah das Ortsschild 10 km bis in die nächste Ortschaft. Und ich dachte: Das schaffst du nicht. Und ich versuchte es auch gar nicht. Dann drehte ich um und beim nächsten besten Haus fuhr ich in den Hof, stellte mein Fahrrad ab, holte mein Geld und meine Wasserflaschen raus. Dann drückte ich auf die Klingel. In der Not tut man so etwas. Ein älterer Mann öffnete mir. Und ich sagte: „Ich hab kein Wasser mehr, verkaufen sie mir eine Flasche Mineralwasser.“ Der gute Mann eilte in seine Küche und gab mir eine halbvolle Wasserflasche und sagte: „Trinken sie erstmal!“ Danach eilte er in den Keller und holte noch eine Flasche. Ich habe dann meine Wasserflaschen aufgefüllt und wollte bezahlen und er sagte: „Lassen sie, das ist umsonst!“ Ehrlich gesagt, hätte ich sogar 10 € oder mehr für das Wasser bezahlt. Im AT ist Gott die Quelle des Lebens. In Jeremia Kap. 2 wird uns gesagt: „Mich die lebendige Quelle verlassen sie und machen sich Zisternen die doch rissig sind und kein Wasser geben.“ Gott ist die Quelle des Lebens. Menschen machen sich rissige Zisternen. Wie sehen die Zisternen aus die uns erfrischen sollen? Bestätigung durch andere, Anerkennung vor anderen Menschen, bleibende Schönheit, absolute Gesundheit. Doch all diese Dinge zerrinnen uns zwischen den Fingern. Nur Gott allein kann unseren Durst nach Leben befriedigen. Und dann ist hier vom Trinken die Rede. Das Evangelium sagt uns, Gott hat alles getan indem sein Sohn Jesus Christus für uns gestorben ist.  Aber trinken (glauben) müssen wir selbst. Die Antwort auf das Evangelium heißt Annehmen. Dazu lädt die Jahreslosung uns ein.

Doro: Ein Geschenk direkt von Gott. Gott kümmert sich um mich.

Dieter: Der Chef von Nestle meint; Wasser ist KEIN Menschenrecht. Wasser ist das wichtigste Rohmaterial das wir heute noch auf der Welt haben. Er sagt weiter, dass Wasser ein Lebensmittel ist und deshalb einen Marktwert haben soll. Der menschliche Körper besteht ca. 70% aus Wasser. Ca. 71% der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt, der größte Teil davon (97,4%) ist Salzwasser, ca. 2,6% besteht aus Eis und Schnee bzw. Grundwasser. Lediglich 0,3% ist Süßwasser, was für uns als Trinkwasser zur Verfügung steht. Also ein kostbares Gut. Und jetzt spricht Gott: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers…umsonst…d.h. kein Verdienst…ohne Gegenleistung. Hier geht es aber nicht um Durst nach Wasser, sondern um den Durst nach Leben. Als Jesus die Frau am Jakobsbrunnen sah, legte er beim Wasserschöpfen den Finger auf den wunden Punkt ihres Lebens, ihre vielen gescheiterten Beziehungen. Er lässt sie aber nicht so stehen, sondern macht ihr ein Angebot das ihr Leben verändert (Joh. 4,13 f) Dieses lebendige Wasser spülte den Ballast ihres bisherigen Lebens weg. Den Gescheiterten und Bedürftigen gilt dieses Angebot.


Eberhard: Das Nachdenken über die Jahreslosung macht mich dankbar - und ich bete:

Danke, Vater, dass du meinen Lebensdurst kennst und stillen willst;
danke, dass du selbst die Quelle lebendigen Wassers bist (Jer. 2,13);
danke, dass du gibst ohne Vor- oder Gegenleistung - eben umsonst!
Danke dass ich mich freuen kann an dir, an deinem Sohn Jesus Christus,
der meine HERR und Erlöser ist, und der Sendung des Heiligen Geistes!
Amen

Susanne: Jeder Mensch ist durstig! Sind wir uns unseres Durstes bewusst? Kommen wir mit unserm Durst zu Gott oder machen wir uns Zisternen, die rissig sind und das Wasser nicht halten? (vgl. Jer. 2,13 ) Wasser ist lebens-notwendig, aber wir werden wieder Durst haben! Gott gibt lebendiges Wasser, so dass wir in Ewigkeit keinen Durst haben! (vgl. Joh. 4,14) Gott ist die Quelle des lebendigen Wassers! (vgl. Jer. 17,13) Aus Gott quillt das ewige Leben! (vgl. Joh. 4,14) Was Gott uns gibt ist immer umsonst und nicht an Bedingungen geknüpft! Wir müssen es nur annehmen! (Eine Zisterne ist ein unterirdischer Wasserbehälter)

Bernd: Jesus ist der einzig wirklich nachhaltige Durstlöscher!

Birgit: Nur „Durstige“ werden das lebendige Wasser recht trinken und genießen. Oft geschieht es durch Erkenntnis unserer Selbst und der eigenen Schwäche, dass wir Vergebung und neue Kraft suchen - und wie wunderbar: Gott gibt uns gern - und dann noch unverdient! Welch ein Genuss! Gott gebe es uns im neuen Jahr.

Martin: Hier gibt es etwas gratis, und zwar nicht irgendetwas, sondern das, was sich jeder Mensch im tiefsten ersehnt: Ein Leben, das keine Wünsche offen lässt. Das verspricht Gott. Ich bin gespannt, wie er das einlöst.

Gudrun: Lebendiges Wasser von Gott ist nie umsonst (ohne Erfolg), sondern es verändert mein Leben, es stillt meinen Durst nach Geborgenheit, Anerkennung ... Das Tolle ist, Gott gibt mir dieses Wasser gratis, kostenlos!

Christiane: Das Tal: Trauer, andauernde Schmerzen, Dinge die ich nicht erledigen konnte, machen mir zu schaffen. Die Gedanken, dass mich niemand mag und ich nutzlos bin, zogen mich runter. Die Quelle: Gott erfrischt mich mit seinem Wort, er lässt mich leben, dankbar sein, lässt mich loben und preisen. Er gibt mir Kraft. Jeden Tag ist seine Gnade neu. Halleluja!

Nicole: Ein Gedicht:
In vergangenen Zeiten war es oft still, ruhig und leicht,
zukünftig wird es "diese Zeit" auch geben - vielleicht.
In vergangener Zeit war ich ein Baby!
Milch war in meiner Flasche,
Windeln in meiner Tasche.
Ich war Kind in der Schule Gottes,
lernte und lernte, sah und hörte,
und wehe jemand störte, den feindete ich an und sagte:
"Du bist jetzt nicht dran. Ich sitze hier mit Gott, mit Jesus meinem Lehrer,
siehst du das denn nicht? Dieses unglaublich Licht?"
Es gab Tage, da waren die Menschen um mich herum beleidigt,
verletzt und wütend, sie meinten: „Wie ist die denn drauf?“
Das war mir egal, ich kletterte die Erfolgsleiter hinauf.
Bis ich eines Tages fiel, in eines der vielen tiefen Täler.
Doch dort erst traf ich viele Gottes Wähler.
Erst dort bekam ich richtig Durst
und fand die Quelle des Lebens,
ganz umsonst und kostenlos,
mit den Mineralien Liebe und Trost.

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